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Bericht zum Spiel der Rüsselsheim Crusaders gegen die Gießen Golden Dragons 2 vom 14.07.2018

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Da brauchte es also erst Football, damit ich mal in die Opel-Stadt komme. Immerhin ein sehr lohnenswerter Grund, würde ich mal sagen, denn die Crusaders aus Rüsselsheim wollen aufsteigen, zumindest, wenn man die bisherigen Ergebnisse der Saison so sieht.

Aber zunächst hieß es erstmal das Stadion finden. Schwierig war dies aber nicht, denn gleich mehrere Buslinien fahren zur Haltestelle „Schillerstraße“, die praktisch nur einen Steinwurf vom Stadion am Sommerdamm entfernt liegt. Kurz Google Maps angeschmissen, damit ich mich nicht verlaufe und nur wenige Momente später war ich auch da.

Zu den Bildern des Spiels (padmanpl.blog)

Freundlich begrüßt wurde ich von Herrn Belger, der mich auch direkt einwies. So konnte ich eine gute Stunde vor Spielbeginn die Umgebung auf mich wirken lassen, denn diese ist für Football wirklich gut. Eine schicke überdachte Tribüne, einige Stehplätze auf der Haupt- und Gegenseite. Das kann sich sehen lassen.

Und wie fast überall in der Gegend um Frankfurt finde ich die üblichen Verdächtigen, die zu Footballspielen kommen, nicht wahr Steffi, Olli, Franky und Michael? Sie hatten es während des Spiels wirklich gut, denn auf der Tribüne saßen sie im Schatten, den ich auch gerne auf dem Spielfeld gehabt hätte.

Während des Aufwärmens beider Mannschaften fiel auf, dass recht wenige Spieler aus Gießen da waren. Wenn ich mich im Laufe des Spiels nicht verzählt hatte, waren es ganze 18 Mann. Nicht gerade beneidenswert bei diesen Temperaturen, wenn man bedenkt, dass einige von ihnen gewiss fast permanent auf dem Feld stehen mussten. Bei den Hausherren sah die Lage anders aus: eine gefühlte Hundertschaft war bereit für das letzte Heimspiel in dieser Saison.

Für das leibliche Wohl war gesorgt und es gab auch einen Stand von 1A-Football. Passendes Schuhwerk, Fanartikel und alles, was man so als Footballer oder eben als Fan benötigt, gab es dort. Aber auch einen kleinen Fanartikelstand der Crusaders gab es. Zwar nur mit T-Shirts in der Teamfarbe, aber immerhin. Und damit den Kleinen nicht langweilig wird, konnten sie sich bemalen lassen. Kinderschminken heißt das. Oder heißt dies, dass Kinder andere Menschen schminken? Ich bin mir da nicht sicher. Jedenfalls hatte es etwas von einer familiären Grillfeier, bei der ein freundlicher Umgang miteinander gegeben war. So wünscht man sich das.

Langsam wurde es dann Zeit für die Mannschaften. Leider musste man an diesem Tag auf Cheerleader verzichten, da viele aufgrund der Sommerferien nicht vor Ort sein konnten. Irgendwie war ich recht einsam auf dem Feld beim Einlauf der Crusaders. Sonst sind meistens ein paar Fotografen mehr da. Aber okay, Hauptsache nicht umgerannt werden von den Herren, die mit Tempo aus der Mitte der Tribüne angerannt kamen. Das hatte schon mal geklappt, den Einlauf schadlos überstanden. Mir ist übrigens nach Auswertung der Bilder aufgefallen, dass manch ein Spieler verwundert schaute, während andere mit der Sonne um die Wette strahlten. Das hatte schon etwas Sympathisches, muss ich sagen.

Kurz noch das Gruppenbild mit den Schiedsrichtern gemacht und dann konnte es auch schon losgehen.

Die heimischen Crusaders schienen von Beginn an hoch motiviert zu sein, denn den ersten Drive (also den kompletten Angriffsversuch) konnten sie mit einem Laufspiel zum ersten Touchdown verwandeln. Der Extrapunkt ging dann aber rechts an der Stimmgabel vorbei, sodass es für längere Zeit 6:0 stehen sollte. Die Gießener versuchten ihr Bestes, kamen aber nicht weit, während die Crusaders ihrerseits schon von Beginn an ihre Kadertiefe zu nutzen schienen. Viele Wechsel und das Angriffsspiel funktionierte soweit auch recht gut. Aber die Gäste konnten sich gegen weitere Punkte stemmen.

Ein möglicher weiterer Touchdown wurde aber nicht gegeben, da der Rüsselsheimer Spieler wohl schon im Aus gewesen sein sollte. Diese Szene passierte auf der Seite der Rüsselsheimer, die von dieser Entscheidung nicht gerade begeistert schienen. Dennoch gelang ihnen wenige Momente später der zweite Touchdown per Quarterback Sneak, denn es galt nur noch 1 Yard zu überwinden. Und dieses Mal saß der Extrapunkt zum 13:0. Das geschah schon Mitte des zweiten Viertels.

Die Stimmung auf der Tribüne war unterdessen sehr gut und immer wieder hörte ich den Michael laut lachen (ja, das muss mal gesagt sein). Die Truppe hatte Spaß. Aber auch viele Fans unterstützten die Mannschaft, insbesondere, wenn die Defense auf dem Platz stand. Aber kurz vor Ende des zweiten Viertels half diese Unterstützung nicht, als ein guter Pass einen freien Receiver fand, der bis in die Endzone zu den ersten Punkten für die Gäste durchlaufen konnte. Doch den Extrapunkt konnten sie nicht verwandeln. Er war etwas zu tief angesetzt und konnte geblockt werden. 13:6 stand es und das war auch der Halbzeitstand.

Während der Pause fragte ich mich, wie lange die Gießener mit ihrem kleinen Kader dem Druck der Hausherren standhalten würden. Denn mit nur 18 Mann ist dies keine leichte Aufgabe auf ein ganzes Spiel gesehen.

Das Spiel ging weiter und die Gießener schafften es im dritten Viertel tatsächlich sehr gut zu verteidigen. Es gab in diesem Viertel keinen einzigen Punkt. Aber bei den Gästen bemerkte man schon einige Konzentrationsschwächen. Viel zu oft fielen sie auf die die Kommandos des gegnerischen Quarterbacks herein und produzierten Frühstarts.

Doch im letzten Viertel konnten die Rüsselsheimer ihre numerische Überlegenheit auch in Punkte umsetzen. Ganze 19 Punkte in Folge konnten sie erzielen, während man den Gießenern anmerkte, dass ihnen die Kraft ausging. Kurz vor Ende hieß es also 32:6 für die Crusaders. Das Spiel war damit entschieden. Aber die Gäste zeigten Moral und konnten trotzdem noch einmal zu Punkten kommen und änderten den Spielstand auf 32:12. Extrapunkte gab es nicht mehr. Dafür eine verbale Auseinandersetzung zwischen einigen Spielern, die beinahe in einer Schlägerei endete. Aber eben nur beinahe. Es blieb gesittet und die letzten Sekunden liefen herunter.

Die Gäste haben meinen Respekt, denn mit dem kleinen Kader anzutreten, war gewiss keine leichte Übung. Man hätte das Spiel auch absagen können, aber das wurde nicht gemacht. Ich finde dies wirklich löblich, auch wenn man sicherlich mit einer Niederlage rechnen musste.

Die Rüsselsheimer hingegen bleiben also ungeschlagen und haben noch zwei Spiele vor sich, um Platz 1 zu festigen. Das wichtigere Spiel dabei ist am kommenden Samstag bei den Fulda Saints. Der direkte Konkurrent um Platz 1, den man im Hinspiel mit 17 zu 7 schlagen konnte. Bei einem eigenen Sieg ist alles klar, bei einer Niederlage könnte die Punktedifferenz eine wichtige Rolle spielen.

Leider musste ich nach dem Spiel relativ zügig gehen, damit ich meine Bahnverbindung noch erreichen konnte. Aber wenn es mit dem Aufstieg klappt, dann könnte es passieren, dass ich die Crusaders auf diesem oder einem anderen Weg wiedersehen werde.

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Bericht zum Spiel der Darmstadt Diamonds gegen die Mainz Golden Eagles vom 08.07.2018

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Dieser sonnige Tag hätte so schön beginnen können, hat er aber nicht. Das lag daran, dass ich aus dem Frankfurter Stadtteil Fechenheim einfach nicht rauskam. Die Öffentlichen fuhren für eine gewisse Zeit einfach nicht; nicht mal teilweise und dabei hat das Internet eigentlich etwas Anderes gesagt. Sehr ärgerlich. Und woran lag das? Größtenteils lag es wohl an dem Event, der an diesem Tag stattfand. Es war der Ironman Frankfurt. Ein gewisser anderer Teil lag am hiesigen RMV, dessen Informationspolitik zu den Fahrplänen alles andere als gut funktionierte. Also hieß es laufen und am Ende den Zug verpassen, den ich nehmen wollte. Aber gut, ich hatte Zeit und konnte mir die halbe Stunde des zusätzlichen Wartens auf die nächste Bahn erlauben. Am Ende waren es dann zwei Umstiege mehr und eine gute Stunde später, als ich eigentlich da sein wollte, aber immer noch rechtzeitig vor dem Spiel.

Bilder gibt es in unserer Galerie

 

Dort angekommen war ich also zum zweiten Mal bei den Diamonds, aber zum ersten Mal auf dem Spielfeld der TSG 1846. Bei meinem ersten Besuch fand das Spiel im Bürgerpark Nord statt. Dieser Spielort, also der Bürgerpark, gefällt mir persönlich besser, da sich dort zumindest eine schicke größere Tribüne befindet. Aber die Zuschauer fanden auch bei diesem Sportplatz genügend Sitzmöglichkeiten; und wenn diese selbst mitgebracht wurden.

Die gute Stunde bis zum Spielbeginn verbrachte ich insbesondere mit einer Unterhaltung mit Christian Roth (https://american-sports.info/). Sein Spitzname, zumindest jener, den er von mir bekommen hat, ist „Football Daddy“. Ich sage mal nicht weswegen, da dürfen die Leser gerne spekulieren. Er erzählte mir voller Begeisterung, wie gut und lecker der Burger bei den Diamonds schmeckte. Bei der Berichterstattung über das leckere Essen streichelte er seinen Bauch und meinte, dass er durchaus noch einen essen könnte, aber dies wohl des Guten zu viel sei.

Auf dem Nebenplatz fand ein Fußballspiel statt und auf dem Hauptfeld machten sich beide Mannschaften warm.  Die Zeit verflog und auch für uns ging es langsam mit Kameras bewaffnet auf das Feld. Dabei bat uns der Mainzer Trainer doch bitte nur Bilder der „handsome guys“ zu machen. Ja okay, zur Not haben wir auch noch Möglichkeiten in der Bildbearbeitung aber letztlich tragen die Spieler Helme und da sollte das doch kein Problem werden. Auch die Schiedsrichter waren kontaktfreudig und meinten, dass sie gerne im Hintergrund des Spielgeschehens sein wollten. Das klappte in diesem Spiel dann nicht so sehr. Jedenfalls liefen die Spieler der Darmstadt Diamonds nun ein und nur wenige Momente später konnte das Spiel dann auch beginnen.

Irgendetwas lag bei diesem Spiel in der Luft. Ich kann nicht genau sagen, was es eigentlich war und ob es aus dem Hinspiel kam, oder andere Gründe hatte. Jedenfalls hatte es durchaus einen Derbycharakter, denn von Beginn an schenkten sich beide Mannschaften nichts und zeigten auch eine recht stark körperbetonte Partie. Zurückstecken gab es nicht und so kam es immer wieder zu versteckten Fouls, etwas späten Tackles und auch mündlichen Auseinandersetzungen. Dadurch hatte das Spiel selten einen Fluss und war von Unterbrechungen geprägt.

Beide Mannschaften favorisierten an diesem Tag das Laufspiel und waren dem Anschein nach auch auf dieses eingestellt. Meistens neutralisierten sie sich dabei aber es gab immer wieder die Momente, in denen der Läufer auch durchbrechen und Yards gutmachen konnte. Es gab daher im ersten Viertel nur einen erlaufenen Touchdown, dem ein Extrapunkt folgte und somit die 7:0 Führung für die Diamanten auf die Anzeigetafel brachte. In Sachen Punkte war es auch schon alles, was die erste Halbzeit zu bieten hatte. Dafür gab es aber im zweiten Viertel einen Moment, bei dem sich viele Spieler auf einem Haufen befanden und sich dieser in einem Tumult auflöste. Dabei flogen insgesamt fünf Flaggen auf das Spielfeld und ich wusste nicht wirklich warum. Es dauerte seine Zeit bis die Schiedsrichter diese Situation auflösten. Was sie gesehen hatten, war das zweifache unsportliche Verhalten eines Darmstädter Spielers, der in Folge dessen „ejected“, also vom Spiel ausgeschlossen, wurde.

Dieser verließ wild gestikulierend und fluchend das Spielfeld. Ein gewisses F-Wort wurde dabei am häufigsten benutzt. Nun, in diesem Moment dachte ich mir nichts dabei und machte von ihm währenddessen ein paar Bilder. Hiervon war er genauso begeistert, wie von seiner Herausstellung und setzte mich ebenfalls auf seine F-Liste. Das F steht in dem Fall gewiss nicht für „Freundes“. Verübeln kann ich ihm dies jedenfalls nicht, er war schließlich gerade in höchster Rage, vergleichbar mit dem bekannten HB Männchen nur ohne gänzlich abzuheben. Einige Momente später hat er mich dann noch lächelnd veralbert. Quitt würde ich sagen.

Bis zur Halbzeitpause passierte auf dem Feld, außer weiteren kleinen Unterbrechungen, nicht besonders viel. Dafür waren die hübschen Cheerleader Darmstadts immer wieder dabei die Zuschauer zu unterhalten. Bei den ganzen Unterbrechungen eine willkommene Abwechslung, nicht nur für das Auge. Das mündete in einer schönen Halbzeitdarbietung der Mädels, in welcher man sehen konnte, dass sie ein gut eingespieltes Team sind, sehr synchron zusammenarbeiten und Spaß am Tanzen haben.

So ließ sich das schwierige Spiel, aufgrund der vielen Unterbrechungen durchaus noch ertragen. Das Ergebnis davon war sogar, dass ich an diesem Tag so viele Bilder, wie noch nie, bei einem Footballspiel von den Cheerleadern gemacht habe. Bei der Auswahl im Nachhinein fiel es mir wirklich schwer, Bilder auszusortieren.

Die Halbzeitpause war dann auch mal vorbei und weiter ging das Spiel. Selbstverständlich mit weiteren Unterbrechungen und Flaggen, die überwiegend gegen Darmstadt geworfen wurden und Strafen nach sich zogen. Bezeichnend hierbei waren zwei Flaggen, die gegen die Teamzone bzw. den Trainer Darmstadts gingen. Völlig unnötig, genau wie die Strafe wegen Spielverzögerung, die nur deswegen zustande kam, weil der vom Spiel ausgeschlossene Spieler Darmstadts noch am Spielfeldrand zu finden war und sich sehr viel Zeit beim Verlassen selbiges ließ.

Zwischendurch wurde dann aber doch nochmal gespielt und auch wenn es sich die Darmstädter durch die Strafen selbst schwermachten, zogen sie mit einem weiteren Touchdown auf 14:0 davon. Doch die Mainzer zeigten Moral und erarbeiteten sich noch im dritten Viertel die ersten sechs Punkte. Der mögliche Extrapunkt wurde jedoch geblockt und wäre da nicht eine Flagge gewesen, hätten die Darmstädter ihrerseits zwei weitere Punkte durch das Zurücktragen des Balls bis in die gegnerische Endzone erbeuten können.

Im letzten Viertel wurde es dann auch bei den Punkten turbulenter. Spannung war weniger wegen des Spiels an sich vorhanden, sondern vielmehr ob des Ergebnisses, das die Mainzer weiterhin knapp gestalten konnten. Sie waren nämlich mit einem weiteren Touchdown nahe am Ausgleich, doch die benötigte 2 Point Conversion gelang nicht, weshalb sie mit 12:14 zurücklagen. Aber die Darmstädter wollten nun den Sieg nach Hause fahren und zeigten, dass sie nicht nur bei den Strafen große Sprünge (wenn auch in die falsche Richtung) machen konnten, sondern auch dann für Punkte sorgen konnten, wenn es nötig war. Und genau das passierte. Ein weiterer Touchdown mit Extrapunkt kam auf die Anzeigetafel und da stand es 21:12. Nun wurde es für die Mainzer wieder schwer, aber ein verlorener Ball brachte sie zurück ins Spiel und erneut konnten sie verkürzen. Wieder aber nur mit den sechs Punkten für den Touchdown zum 21 zu 18.

Die Diamonds ließen es nun vorsichtiger angehen und ließen gegen Ende auch die Uhr gut herunterlaufen, wenngleich die Gäste ihre Auszeiten gut nutzten, um genau das zu verhindern. Letztlich konnten sie sich aber einem weiteren Touchdown zum 28:18 nicht mehr entgegenstellen. Mit diesem Spielstand endete es auch und belässt die Darmstädter weiterhin ungeschlagen in der Regionalliga Mitte.

Ich kann nun behaupten, dass ich alle fünf Teams dieser Liga mindestens einmal gesehen habe, was aufgrund der Teilnehmeranzahl auch nicht besonders schwierig war. Ob es ein weiteres Spiel in Darmstadt geben wird, hängt davon ab, ob Darmstadt erster bleibt und wie die möglichen Aufstiegsspiele für die GFL 2 aussehen werden. Hierzu gibt es leider noch keine weiteren Informationen.

Sollten die Darmstädter also erster bleiben, und davon gehe ich aus, dann sollten sie unbedingt noch daran arbeiten, dass die Anzahl der Strafen gegen sie weniger wird. In entscheidenden Spielen, wenn es um den Aufstieg geht, könnte ihnen genau dieser Punkt das Genick brechen.

Zumal man sich in Darmstadt bewusst sein sollte, dass in der kommenden Saison, egal wie die Regionalliga Mitte aufgestellt sein wird, eine Mannschaft dazubekommt, die nur einen Zwischenhalt in dieser Liga einlegen will. Damit sind die Sentinels aus Bad Homburg gemeint, die in der vierten Liga alles überrollt haben und vermutlich damit weitermachen wollen.

Ich würde mich jedenfalls noch über ein weiteres Spiel in Darmstadt in dieser Saison freuen. Nicht nur wegen der tollen Cheerleader.

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Bericht zum GFL Nord Spiel der Cologne Crocodiles gegen die Dresden Monarchs vom 01.07.2018

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Das war mal ein Football-Wochenende gewesen. Am Samstag noch von Frankfurt nach Schwäbisch Hall und wieder zurück, um am Sonntag nach Köln zu fahren. Natürlich auch wieder mit Rückfahrt nach Frankfurt. Oder anders gesagt: ca. 800 Kilometer und zwei Footballspiele. Aber gelohnt hatte sich diese Strecke allemal.

Galerie: Cologne Crocodiles vs Dresden Monarchs <-- klick mich

Auch am Sonntag war es sonnig und heiß und Wolken gab es irgendwie überhaupt nicht am Himmel. Nach gut zwei Stunden Fahrt kamen wir am Stadion an und schon ging es auch durch die Tore hinein. Die große Haupttribüne warf einen leichten Schatten auf den Rand des Spielfelds und direkt am Eingang kam schon ein leckerer Duft entgegen, denn genau dort gibt es das leckere Essen. Aber auch Getränke und noch andere Kleinigkeiten lassen sich finden. Gefallen haben mir auch die beiden Fanartikelstände. Bei einem gab es Trikots und mehr und bei dem anderen eher kleinere Sachen, wie Kappen, T-Shirts, Schlüsselbänder usw. Nun, ich mag Kappen, also schaute ich mal, ob ich da eine finden kann. Und tatsächlich gab es da eine schicke für gerade einmal neun Euro. Na das ist mal ein Schni- Schna- Schnäppchen. (Na, wer versteht diese Anspielung? Hehe)

Nun hatte ich etwas Grünes auf dem Kopf, das mich vor einem möglichen Hitzschlag schützen konnte und mit Football zu tun hat. Perfekt. Währenddessen füllte sich die große Tribüne auch und sah dadurch sehr voll aus. Es waren 1.535 Zuschauer im Stadion, doch es wirkte nach mehr. Eine Trommlergruppe von Fans der Crocodiles machte schon lautstark Stimmung, aber es waren auch viele Fans aus Dresden mit angereist. Das ist nicht nur erwähnenswert, sondern auch lobenswert. Schließlich ist das nicht gerade ein Kurztrip.

Ich fühlte mich schnell wohl in Köln und in diesem Stadion, zumal Köln durchaus meine zweite Heimat sein könnte, wenn ich dort öfter wäre. Jedenfalls zeigten die Cheerleader zunächst ihr Können auf dem Feld ehe wenige Momente später beide Mannschaften einliefen. Die Dresdner kamen aus der Mitte der Haupttribüne heraus und die Kölner durch eine Ecke aus einem Helm. Genauso wie die Frankfurter, nur in anderen Farben.

Nach dem Einlauf beider Mannschaften wurde eine Deutschlandflagge auf den Platz gebracht. Nanu? Und was passiert nun? Oh, die Nationalhymne wird gesungen. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet, aber sehr interessant, dass das in Köln so gehandhabt wird.

Das hatte irgendwie was, aber ich war dann doch auch froh, als die Mannschaften den Platz betraten, damit das Spiel losgehen konnte. Und das ging auch ziemlich schnell los. Die Dresdner bekamen den Ball und peilten schnurstracks die Endzone der Kölner an. Es war gerade einmal eine Spielminute vorbei, als der erste Touchdown für die Gäste auf der Anzeigetafel stand. Das ging schnell. Immerhin wurde der Versuch eines Extrapunktes geblockt, sodass es nur 0 zu 6 stand. Aber offensiv waren die Krokodile recht zahnlos und bissen sich ohne Zähne an der Defensive der Gäste aus, die ein ums andere Mal jegliche angriffsversuche unterbinden konnte.

Diese Dominanz der Gäste zeigte sich insbesondere im Laufspiel, gegen das die Kölner nur sehr selten ein Mittel fanden. So zog sich das erste Viertel mit der Dominanz Dresdens bis zu einem Punktestand von 0 zu 20. Und so, wie das Spiel auf dem Feld aussah, musste man sich schon besorgt um die Kölner sein, dass dies am Ende keine wolkenkratzerhohe Niederlage werden würde.

Im zweiten Viertel wechselte der Ballbesitz zunächst nur zwei Mal, da sich die Angriffsreihen mühsam mit Yards ernährten. Die heimischen Krokodile wollten gewiss nicht sang- und klanglos untergehen und stemmten sich gegen die Offensive der Gäste aus Dresden. Es gelang den Kölnern schließlich die Offensive auf den Platz zu bekommen und die ersten Punkte zu erzielen. Knapp drei Minuten vor der Halbzeitpause konnten sie auf 7 zu 20 verkürzen. Doch was in der Folge geschah, ließ die Kölner Fans bis zur Halbzeitpause verstummen und die Gästefans euphorisch jubeln.

Was passierte denn? Nun, die Gäste aus Dresden schafften es tatsächlich binnen dieser kurzen Zeit drei Touchdowns zu erzielen. Jedes Mal mit dem Extrapunkt und sie eilten damit auf 41 zu 7 davon. Das war schon eine überragende Darbietung aller Spieler der Monarchs, wogegen man sich fragen musste, wo die Spieler Kölns in diesen drei Spielminuten gedanklich waren.

Zwischendurch gab es immer wieder mal eine Auszeit und damit die Gelegenheit, sich die hübschen Damen von Cologne Cheerdance anzusehen, die selbst schon feststellten, dass es an diesem Tag nicht viel zu lachen gab. Zumindest nicht für die Fans der Heimmannschaft. Während einer Auszeit tanzten sie ausnahmsweise Mal nicht und da rief schon ein Dresdner Fan, dass es doch die Zeit für die Cheerleader sei. Es half leider nicht, die Mädels erholten sich noch etwas.

Auch half das Kölner Maskottchen noch nicht, auch wenn das Krokodil immer wieder versuchte die Stimmung trotz des trüben Spielstandes bei heiterem Sonnenschein zu verbessern. Immerhin versuchte er sein Bestes.

Die Pause verging sehr schnell und ich fragte mich, ob es noch eine Reaktion von den Kölnern geben würde. Noch einmal rankommen, das Spiel in die Hand nehmen und zeigen, dass auch ihre Offensive punkten kann. Und genau das passierte erstmal auch. Die Kölner bekamen den Ball und brauchten drei Minuten für die nächsten sieben Punkte. Der Punkteabstand war zwar noch groß, aber der Start in die zweite Halbzeit schien gelungen. 14 zu 41.

Aber auch die Defensive zeigte sich besonnen und ließ die Dresdner nicht weit kommen. Dafür war der anschließende Punt nahe an der Endzone, wo die Kölner ihren Drive starten mussten. Das machte aber nichts, denn sie brauchten nur exakt einen Spielzug, einen Pass und einen Lauf über 97 Yards für die nächsten sieben Punkte. Da hatte auch die Defensive der Gäste absolut nicht damit gerechnet. 21 zu 41 stand es dadurch. Sollte sich da etwa etwas anbahnen?

Erstmal nicht, denn die Dresdner zeigten mit ihrer mittlerweile zweiten Garnitur auf den Schlüsselpositionen, dass auch diese Spieler durchaus für einen schnellen Drive auf dem Platz gut sind und Punkte machen können. 21 zu 48, doch ans Aufgeben dachten die Kölner noch nicht. Die Kölner spielten den nächsten Angriff sehr gut aus und kamen direkt zu Beginn des letzten Viertels zu weiteren Punkten, aber ließen mögliche Extrapunkte liegen.

Nach dem Free Kick durch Köln konnte der Return nicht gestoppt werden. So passierte es tatsächlich, dass der direkte Gegenzug ebenfalls zu Punkten führten und binnen weniger Sekunden die gute Arbeit in der offensive wieder zunichtegemacht wurde. 27 zu 55 stand es da und das Spiel war spätestens mit diesem Touchdown entschieden.

In der Folge ließen es die Dresdner auch etwas ruhiger angehen, kamen aber noch zu einem Field Goal, das den Endstand von 27 zu 58 auf die Anzeigetafel brachte.

Auffallend war, dass dieses Spiel von beiden Mannschaften durchaus schneller war, als die meisten Spiele in der GFL Süd. Ist die GFL im Norden immer noch stärker einzuschätzen als der Süden? Schade irgendwie, dass es keine Quervergleiche unter der Saison gibt. Das könnte durchaus für die Top Teams in beiden Gruppen zu Stolpersteinen werden. Das wäre vermutlich eine Überlegung wert, aber ob das finanziell und organisatorisch realisierbar wäre steht auf einem anderen Papier.

Aber in Köln ist es schön. Das Stadion ist gut erreichbar, die Stadt immer wieder sehenswert und auch der Football macht Spaß. Und beim nächsten Mal ist die Tribüne hoffentlich bis zum letzten Platz gefüllt. Ich werde wiederkommen und vielleicht erneut im Anschluss an das Spiel einen Kurzbesuch bei Verwandten unternehmen.

Ach ja, wenn man Zeit hat und mit der Bahn in Richtung Frankfurt fahren muss, dann nehmt bei gutem Wetter doch eine, die am Rhein entlangfährt. Die Ausblicke, die man auf der Rheinseite genießen kann, sind immer wieder schön.

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Ein heißer Tag und ein Footballspiel bei den Einhörnern in Schwäbisch Hall

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Kaum Wolken am Himmel aber dafür Sonne satt. Hitze pur in der Sonne und doch machten wir uns in einem klimatisierten Auto auf den Weg nach Schwäbisch Hall. Wir, das sind Marc Junge (https://all-about-football.de/) und Christian Roth (https://american-sports.info/), wollten uns an diesem Tag das GFL Süd Spiel zwischen Schwäbisch Hall und den Mercenaries aus Marburg ansehen. Zwar liegt der Ort nicht gerade um die Ecke, aber den aktuellen Meister der GFL sollte man sich doch schon mal angesehen haben.

Zur Bildergalerie: Schwäbisch Hall Unicorns vs Marburg Mercenaries <-- klick mich

Vor Ort angekommen, nach einer Fahrt mit einigen Umwegen, gestaltete sich zunächst die Suche nach einem Parkplatz als ein interessantes Unterfangen. Aber nur eine Nebenstraße weiter hatten wir das Glück parken zu können. Also auf zum Stadion, auf zum Meister. Endlich angekommen wurden wir schon freundlich empfangen und überhaupt sind die Menschen aus der Gegend scheinbar generell sehr freundlich. Dieser Eindruck bestätigte sich am Eingang, im Fanshop und auch sonst überall.

Nun mussten wir unser Equipment irgendwo abstellen und haben dafür einen Platz auf der Seite der Marburger gefunden, die langsam aber sicher zu einem sehr festen Bestandteil unserer Spielbesuche werden. In Gesprächen mit den Betreuern der Mannschaft als auch einigen Fans, kam der Begriff „Multifans“ in unsere Richtung. Der Begriff kann einen schon zum Schmunzeln bringen, denn es ist wahrlich so, dass wir Sympathien für mehrere Vereine im American Football hegen. In dieser Sportart ist das auch ohne weiteres möglich, schließlich steht der Sport im Vordergrund.

So verging die Zeit bis zum Einlauf beider Mannschaften, denn Cheerleader kann man in Schwäbisch Hall nicht mehr bewundern, da diese abgeschafft worden sind. Irgendwie schade, schließlich gehören sie doch absolut zum Football dazu. Doch dann kamen beide Mannschaften auf das von der Sonne geflutete Spielfeld. Applaus und Jubel waren bei den knapp 2.000 Zuschauern schon groß und unter ihnen befanden sich auch viele Marburger. Man hatte das Gefühl, dass in Schwäbisch Hall der ganze Ort im Stadion versammelt sein könnte. Aber nun, der Ort ist dann doch noch einiges größer als es Platz im Stadion gibt.

Das Spiel konnte nun losgehen und zu beneiden waren die Spieler definitiv nicht. Die Sonne brannte geradezu vom Himmel herunter und ich fühlte mich auch nicht besonders wohl in dieser brütenden Hitze.

Zu Anfang ging es noch und ich sah ein Spiel, das schleppend begann. Die Offensivbemühungen dauerten lange. Marburg hatte dabei den ersten Angriff im Spiel, der mit einem Punt beendet werden musste, da sich die Verteidigung der Unicorns nicht überlisten ließ. Im Gegenzug führte der erste Angriffsversuch der Hausherren auch gleichzeitig zu den ersten Punkten. Aber auch dieser Drive dauerte seine Zeit. Erst gut drei Minuten vor Ende des ersten Viertels kamen die ersten sieben Punkte auf die Anzeigetafel. Ob es der Hitze geschuldet war, oder den beiden Verteidigungsreihen, kann ich nicht genau sagen.

Während sich die Marburger im Gegenzug wieder nach vorne arbeiteten, bin ich von der Sonnenseite auf die Schattenseite des Spielfelds entschwunden. Die große Tribüne warf glücklicherweise genügend Schatten, der bis an den Spielfeldrand reichte. Auf meinem Weg dorthin bot mir ein Fan sogar Sonnencreme an. Nun, im Schatten brauchte ich diese dann nicht, aber schon sehr nett die Footballfreunde überall.

Im Schatten fühlte ich mich gleich besser und konnte die kämpfenden Marburger sehen, die ihrerseits zu Beginn des zweiten Viertels zu einem Touchdown kamen. Aber der Extrapunkt wurde geblockt, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Jedenfalls war das Spiel zunächst eng und das spiegelte sich auch auf dem Feld bisher so wieder.

Doch nun kam die Zeit der Hausherren, deren Offensive sich beinahe fehlerlos zeigte und nur wenige Pass- und Laufversuche brauchte, um zwei weitere Touchdowns mit dem jeweiligen Extrapunkt auf das Tableau zu bringen. Zwischendurch zeigte auch die Defensive erneut, dass sie durchaus ein Mittel gegen Silas Nacita gefunden hatten. Beziehungsweise gegen seine Lauf- und Passversuche. So zeigte sie sich auch im folgenden Angriffsversuch als standhaft.

Nicht ganz so standhaft, besser gesagt ballsicher, zeigte sich Halls Quarterback für einen Moment, der den Ball bei einem Laufversuch verlor und damit den Weg für einen weiteren Marburger Touchdown ebnete. Erneut war aber der Extrapunkt nicht gut, womit die marburger nur die 12 Punkte für beide Touchdowns auf der Anzeigetafel hatten. Kurz darauf war dann auch Halbzeit und aus der Sicht der Heimmannschaft stand es 21 zu 12.

Während der Pause wollte ich mir dann etwas zu trinken holen. Das läuft in Schwäbisch Hall etwas anders ab, als zum Beispiel in Frankfurt. Denn hier muss man zunächst an eine Kasse, damit man das, was man haben möchte, bereits bezahlen kann. Dafür erhält man einen Bon, den man an der entsprechenden Ausgabe – also ob Essen oder Getränke – einlösen kann. Ein bisschen umständlich, wenn viel los ist, wie ich finde. Aber auf der anderen Seite erhält man tatsächlich Glasflaschen, bzw. Gläser, ausgehändigt. Das ist durchaus nicht Gang und Gebe. Schon dann nicht, wenn man an die Sicherheit denkt und an das, was man damit anstellen könnte. Es ist aber auch gleichzeitig ein sehr großer Vertrauensbeweis in die Fans des Sports, denn bisher habe ich noch nicht gehört, dass in Schwäbisch Hall Flaschen geflogen wären. Also wirklich ein sehr großer Vertrauensbeweis von Seiten des Vereins. Dafür sind die Getränke gekühlt und gut, auch das Essen war sehr lecker. Ich selbst habe zwar nicht gegessen, aber Christian hat sich doch einen Burger gegönnt, den man selbst belegen kann. Das hat er auch gemacht und nach seiner Aussage war dieser vorzüglich – also eine klare Essensempfehlung von ihm hierfür. Übrigens sind die Fleischerzeugnisse, die zum Verkauf angeboten werden, von heimischen Erzeugern. Daume hoch hierfür.

Anschließend ging auch schon das Spiel weiter. Die kurze Halbzeitpause verflog einfach. Zwar brannte die Sonne mittlerweile nicht mehr ganz so extrem, aber ich blieb dann doch lieber auf der Schattenseite. Ich wollte nach dem Spiel nicht unbedingt „gut durch“ sein.

Schwäbisch Hall startete gut in die zweite Hälfte und sie kamen auch direkt wieder nahe an die Endzone. Doch dieses Mal hielten die Marburger gut dagegen und erlaubten lediglich die Chance auf ein Field Goal, das die Unicorns zur 24 zu 12 Führung nutzen konnten. Doch aufgeben liegt den Marburgern nicht und sie spielten ihre Offensive gut aus und profitierten von einem kleinen Stellungsfehler der Haller Hintermannschaft und kamen tatsächlich mit einem weiteren Touchdown und dem ersten verwandelten Extrapunkt auf 19 zu 24 heran. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass die Marburger durchaus eine Chance haben könnten, wenn keine Fehler passieren würden.

Der folgende Angriffsdrive der Unicorns konnte aber nicht gestoppt werden, sodass sie zu Beginn des vierten Quarters einen weiteren Touchdown zum 31 zu 19 erzielen konnten. Die nächste Szene im Angriffsspiel der Marburger wurde zur Schlüsselsituation in diesem Spiel. Ein langer Pass von Nacita erreichte seinen Receiver, der den Ball auch fing. Doch als alle Spieler wieder mit den Füßen auf dem Boden waren, hatte auf einmal ein Haller den Ball in seinen Händen und konnte sogar noch ein gutes Stück in Richtung der Marburger Endzone laufen. Der folgende Touchdown war dann reine Formsache. 38 zu 19 stand es nun und in der Folge sah man, dass bei den Marburgern die Luft draußen war. Sie wehrten sich noch tapfer und verhinderten sogar noch einen weiteren Touchdown, während der Versuch eines weiteren Field Goals der Haller misslang. Den letzten Angriff, gut zwei Minuten vor Ende, knieten die Marburger bis zum Auslaufen der Uhr ab. Und damit endete auch das Spiel mit 38 zu 19 für Schwäbisch Hall.

Es war ein gutes Spiel, das steht außer Frage. Sicherlich hat die Hitze ihren Teil dazu beigetragen, dass das Spiel hier und da ein bisschen Träge verlief. Doch die von Verletzungen und Ausfällen geplagten Marburger haben gut gekämpft und durchaus ein akzeptables Ergebnis erzielen können. Vielleicht haben sie Glück, dass zur entscheidenden Phase wieder einige Spieler an Bord sind.

Nach dem Spiel durften wir uns sogar noch die kleine Pressekonferenz mit beiden Trainern in der Business Lounge ansehen und anhören. Es gab aber meines Erachtens nichts Besonderes bei den Aussagen. Es wurde sich beglückwünscht, das Spiel analysiert und festgestellt, dass Schwäbisch Hall noch eine Nummer zu groß für Marburg war, die aufgrund ihrer Ausfälle auch nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Für mich ist Silas Nacita übrigens noch immer der MVP dieser Saison.

Es war ein schöner Spätnachmittag im Schwabenland mit einem guten Footballspiel. Der Spielort ist jedenfalls sehr angenehm für ein diesen Sport. Die Tribünen sind nicht zu groß oder zu klein und auch die freundliche Atmosphäre lädt für einen weiteren Besuch bei den Einhörnern ein.

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